Landesparteitag in Hanau - Nordhessen-SPD macht geschlossen Weg frei für soziale Moderne

Landespolitik

Hanau/ Kassel. Rückendeckung für die hessische SPD-Vorsitzende Andrea Ypsilanti gaben die nordhessischen Delegierten beim Landesparteitag der SPD in Hanau: Mit einem breiten Votum sprachen sie sich für den Leitantrag „Hessen braucht den Politikwechsel“ aus. Andrea Ypsilanti machte dazu in einer mit viel Applaus gewürdigten Rede deutlich, dass die hessische SPD die Verpflichtung zu mehr Teilhabe für alle und einen Politikwechsel in Hessen annehme.

Die nordhessische Delegation war sich darüber einig, dass die Koch-CDU in keinem Fall ihre gerade auch für Nordhessen, die Kommunen und die Beschäftigten des Landes falsche Politik ungerührt fortsetzen dürfe. Selbstbewusst zeigten sich die Genossinnen und Genossen im Hinblick auf ihre guten Wahlerfolge, durch die die politische Landkarte im nördlichen Landesteil wieder rot gestaltet worden sei. Vor diesem Hintergrund wird nach den Worten des Bezirksvorsitzenden Manfred Schaub deutlich, dass die SPD wegen ihrer Inhalte gewählt worden sei. „Die Nordhessen-SPD hat im Wahlkampf nicht für oder gegen Bündnisse gestritten. Im Mittelpunkt stand die soziale Gerechtigkeit für die Menschen in der Region. Und dafür wurden wir gewählt“, betonte er.
Die Genossinnen und Genossen bedauerten, dass sich die FDP trotz zahlreicher Gesprächsangebote ihrer politischen und gesellschaftlichen Verantwortung nicht gestellt habe.
Nach dem Parteitag zeigen sich die Nordhessen zuversichtlich, dass die Landtagsfraktion mit intensiver politischer Arbeit Mehrheiten für SPD-Positionen suchen und die Politik der sozialen Moderne beginnen könne. Insbesondere muss es dabei um die Abschaffung von G 8, die Veränderung der falschen CDU-Schulpolitik, den Verzicht auf Studiengebühren, eine neue dezentrale regenerative Energiepolitik und Programme für die Infrastruktur im ländlichen Raum gehen. Für die Delegierten war am Ende des Parteitags klar: Die Geschlossenheit, die unter Andrea Ypsilanti für so gute Stimmung in der Partei gesorgt habe, ist auch durch Einzelaktionen nicht zerstört worden.

 
 

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Zitate

Der Nachteil der Demokratie ist, dass sie denjenigen, die es ehrlich mit ihr meinen, die Hände bindet. Aber denen, die es nicht ehrlich meinen, ermöglicht sie fast alles.
[Václav Havel, Politiker und Bürgerrechtler]