„Die nordhessischen Sozialdemokraten begrüßen das heutige Urteil des Bundesverwaltungsgerichts zur A 44. Das Urteil zugunsten des Weiterbaus dieser wichtigen Autobahn, für die die SPD sich seit mehr als 20 Jahren intensiv eingesetzt hat, ist ein positives Signal für Nordhessen“, sagte der SPD-Bezirksvorsitzende Manfred Schaub.
Mit dem Weiterbau der A 44 werde eine entscheidende Grundlage für die Entwicklung der Region eröffnet. Dies gelte besonders für den Werra-Meißner-Kreis. Eine attraktivere Verkehrsinfrastruktur eröffne sicher neue Möglichkeiten der Ansiedlung von Gewerbe und damit für die Schaffung von Arbeitsplätzen in diesem strukturschwachen Bereich.
Zugleich verschaffe das Urteil den Menschen im Werra-Meißner-Kreis die Perspektive, dass die fast unerträglichen Belastungen durch den Schwerverkehr auf den durch die Ortschaften führenden Bundesstraßen langfristig aufhören werden.
Schaub verwies darauf, dass die Autobahn 44 zu den Verkehrsprojekten Deutsche Einheit gehöre, deren Finanzierung gesichert und als einziges Projekt nicht verwirklicht sei. Dies lag unter anderem daran, dass die Naturschutzorganisation BUND immer wieder auf dem Klagewege demokratisch gefasste Entscheidungen zu Fall zu bringen versucht habe.
Dazu erklärte Schaub: „Die schlampigen Planungen der CDU/FDP-Landesregierung haben die Klagen erst ermöglicht und zu massiven Verzögerungen beim Bau der A 44 geführt.“ Er forderte Minister Posch auf, der Straßenbaubehörde entsprechende Personalkapazitäten zur Verfügung zu stellen, damit der Bau ohne weitere Verzögerungen begonnen werden und die weiteren Abschnitte gerichtsfest geplant werden können.
Auch richtete Schaub die Aufforderung an den BUND, angesichts der Leipziger Entscheidung von weiteren Klagen abzusehen.